Kultur

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Kunst und Kunsthandwerk sind Ausdruck des Geistes des Nordens

Einzigartiges Kunsthandwerk ist in jeder Gemeinde in den Northwest Territories erhältlich. In größeren Ortschaften bieten Shops und Galerien eine große Auswahl an nordischer Kunst, Kunsthandwerk, Skulpturen und Schmuck an. In den kleineren Ortschaften gibt es meist örtliche Besonderheiten, wie zum Beispiel Mokkassins, Tufting-Erzeugnisse, Körbe aus Birkenrinde oder Segeltuch-Produkte. Festivals im Norden bieten eine Gelegenheit, um Künstler zu treffen und einzigartige Sammlerstücke zu kaufen. Zum Beispiel treffen sich rund einhundert Künstler aus allen Teilen des Territoriums beim jährlichen Great Northern Arts Festival in Inuvik. Kleinere Events finden jeden Sommer in Fort Simpson, Yellowknife und Fort Smith statt.

Ca. 50% der Einwohnder der NWT sind indigenen Ursprungs - die einzelnen Volksgruppen stellen wir Ihnen hier vor:

Inuvialuit

Die Menschen der Küstenregion der westlichen Arktis sprechen Inuvialuktum und Innuinaqtun, beide artverwandt mit der ost-arktischen Sprache Inuktitut. Die von den Inuvialuit beanspruchte Region umfasst Inuvik, Tuktoyaktuk, Paulatuk, Aklavik, Sachs Harbour und Ulukhaktok.

Gwich'in

Die Menschen aus dem tieferen Mackenzie-Tal sind verwandt mit Gwich'in-Gruppen im Yukon und Alaska. Ihr Land-Vertrag umschließt das heutige Tsiigehtchic, Fort McPherson, Aklavik und Inuvik.

Sahtu Dene

Die traditionellen Ländereien der Sprecher der North Slavey leben westlich und nördlich des Great Bear Lake (Sahtu). Der Sahtu-Anspruch umfasst die Gemeinden von Deline, Tulita, Fort Good Hope, Colville Lake und Norman Wells.

Tlicho

Die Tlicho besetzen traditionell das Gebiet zwischen Great Slave und Great Bear Lake. Der Tlicho-Anspruch und die Tragweite der Tlicho Sprache betreffen Behchoko, Whati, Wekweeti und Gameti.

Decho-Anspruch

Die Menschen des Decho-Volkes sprechen South Slavey. Es gibt ein Reservat und zu den Dehcho-Gemeinden zählen auch Hay River, Fort Providence, Fort Simpson, Fort Liard, Trout Lake, Nahanni Butte, Kakisa, Jean Marie River und Wrigley.

Akaitcho-Anspruch

Die Akaitcho sprechen Chipewyan, Cree und Dogrib. Ihre Vorfahren waren aktiv im frühen kanadischen Fellhandel. Heute leben Akaitcho Anspruchsberechtigte in Fort Resolution, Lutselk'e, Fort Smith, Dettah, N'Dilo und Yellowknife. 

Métis

Viele Bewohner des Nordens sind Nachfahren europäischer Pelzhändler und Frauen indianischer Abstammung. Andere haben schottische oder englische Vorfahren, die mit der „Hudson's Bay Company“ in den Norden kamen. In manchen Gegenden partizipierten die Métis im regionalen Land-Claim-Prozess, während in anderen Fällen die Métis einen separaten Antrag unterbreiten.